{"id":263,"date":"2014-09-12T14:56:36","date_gmt":"2014-09-12T12:56:36","guid":{"rendered":"https:\/\/fv-vilseck.de\/?page_id=263"},"modified":"2024-02-29T09:53:28","modified_gmt":"2024-02-29T07:53:28","slug":"chronik-vereinsleben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fv-vilseck.de\/?page_id=263","title":{"rendered":"Chronik &#038; Vereinsleben"},"content":{"rendered":"<h6>Der Anfang<\/h6>\n<p>Man schrieb das Jahr 1961. Zw\u00f6lf junge M\u00e4nner aus Vilseck interessierten sich schon bald f\u00fcr den Kegelsport. Im Gasthaus Lorenz in Nitzlbuch bei Auerbach, wo es eine Kegelbahn gab, kamen sie w\u00f6chentlich zusammen. In Eigenregie lernten sie sich gegenseitig den richtigen und erfolgreichen Umgang mit der Kegelkugel. Schon bald wollte man sich mit anderen Privatkeglern in einigen Vergleichsk\u00e4mpfen messen. Und siehe da: Es wurde haushoch gewonnen! Sollte man solche Begabungen unentdeckt verk\u00fcmmern lassen? Auf diese Talente wartete ganz Deutschland! Das Fernziel hie\u00df: Deutsche Meisterschaft!<\/p>\n<p>So entschloss sich das Team, ernsthaft zu kegeln, d. h. im sportlichen Wettstreit gegen andere Sportkegler anzutreten. Der Club gab sich den Namen Sportkegelklub Vilseck, kurz gesagt, SKK Vilseck, wurde eine Sparte des Fu\u00dfballvereins Vilseck und schloss sich dem Spielkreis Weiden an. Zum ersten Vorsitzenden wurde Oswald G\u00f6tz ernannt.<\/p>\n<p>In der ersten Saison 1964 begann so ein Kampf um 13 Uhr und dauerte auf der Einzelbahn in Nitzlbuch gut und gerne seine 6 Stunden. Alle Aktiven mussten sich deshalb in gro\u00dfer Geduld \u00fcben und viel Zeit f\u00fcr so ein Spiel mitbringen.<\/p>\n<p>Leider gab es zu dieser Zeit in Vilseck noch keine Kegelbahn, und die Anlage in Nitzlbuch entsprach nicht den Vorschriften. Schlie\u00dflich gelang es den Keglern, die Zweierbahn im Jugendheim Herz-Jesu, Weiden, f\u00fcr ihre Heimspiele zu mieten. Also musste man nicht nur die Ausw\u00e4rtsspiele ausw\u00e4rts bestreiten sondern auch die Heimspiele. Ein kostspieliges Unterfangen! Denn auch die Ausw\u00e4rtsspiele f\u00fchrten u.a. bis nach Waidhaus und Oberviechtach. Trotz dieser misslichen Umst\u00e4nde wurden aber immer gute Tabellenpl\u00e4tze erreicht.<\/p>\n<hr\/>\n<h6>Aufschwung<\/h6>\n<p>Einen enormen Aufschwung nahm die Kegelabteilung nach Fertigstellung der Doppelbahn im Gasthof \u201eZum Schwan\u201c in Vilseck im Jahre 1966. Endlich konnte man vor heimischem Publikum auftreten und hatte nicht mehr die vielen Fahrten. Die Kegelwoche anl\u00e4sslich der Einweihung der neuen Bahn lockte Sportkegler aus Nah und Fern zum Sportabzeichen an. Jetzt konnte auch eine zweite Mannschaft in die Punkterunde eingreifen. Bald wurde der unnachahmliche Schlachtruf \u201e7 Paar Lederne Str\u00fcmpf\u201c ins Leben gerufen. Seither sind die Vilsecker als \u201eLederstr\u00fcmpfe\u201c in der ganzen Oberpfalz bekannt. Auch ein Keglerlied mit dem Titel: \u201eDer SKK, der l\u00e4sst erschallen\u201c wurde von Georg Rauch gedichtet. Der Bierpreis betrug damals 1,10 DM, und der Liter Heiz\u00f6l kostete 14,6 Pfennige. Und dennoch war es manchmal sehr kalt auf der Kegelbahn.<\/p>\n<p>1972 fand sich auch die holde Weiblichkeit zum Trainieren ein. Bald war eine gute Truppe beisammen, die im ersten Freundschaftsspiel gegen SGS Siemens gleich siegreich war. Im Herbst 1973 begannen die Damen in der Kreisklasse B Nord mit ihren Punktespielen. Von 1989 bis 1991 gaben sie sogar ein kurzes Gastspiel in der Bezirksliga. 1973 wurde die 1. Herrenmannschaft nach 10-j\u00e4hriger Anlaufzeit Meister in der Kreisklasse. Dieses wurde mit einem Ehrenabend im Gasthaus \u201eZum Schwan\u201c gro\u00df gefeiert.<\/p>\n<p>Als ein neues Sportheim auf dem FV-Gel\u00e4nde gebaut wurde, entstand im Erdgeschoss auch eine Kegelbahn, die am 23. August 1984 vom SKK freudig in Besitz genommen wurde. Man wechselte vom Kreis Weiden zum SKV Amberg. Seitdem wird auch aktive Jugendarbeit betrieben. Die Erfolge der beiden Jugendmannschaften sind in erster Linie der Aufbauarbeit und dem Idealismus des ersten Jugendtrainers Josef Zeitler und seiner Frau Inge zuzuschreiben.<\/p>\n<hr\/>\n<h6>Gestern und Heute<\/h6>\n<p>Die talentiertesten Nachwuchskegler, J\u00fcrgen Zeitler, Andrea Zeitler und Silvia Paulus wechselten schon bald zur Jugend von Frischauf Amberg und erzielten dort beachtliche Erfolge.<\/p>\n<p>Auf das Erringen der Landkreismeisterschaft am 14. Mai 1986 vor den Mannschaften Alte Freunde Hirschau und Fortuna Neukirchen sind die Herren heute noch m\u00e4chtig stolz. Auch bei vielen Pokalturnieren, Clubmeisterschaften und Sportabzeichen war man erfolgreich. Inzwischen sind die einzelnen Mannschaften des SKK Vilseck mehrmals auf- und abgestiegen. Die Freude am Kegelsport ist aber immer noch ungebrochen.<\/p>\n<p>Ein doppeltes Double konnte der SKK im Jahr 2010 feiern: Im Doppelpack erreichten die Damen und die Herren in ihren Ligen die Meisterschaft und den Aufstieg und errangen gleichzeitig die jeweiligen Kreisklassenpokale. Die Damen setzten 2011 sogar noch eines drauf: Nach einem glatten Durchmarsch wurden sie auch in der Bezirksliga A-Nord Meister und steigen nun in die Bezirksliga Damen auf. Und weil ein Erfolg bekanntlich nicht alleine kommt, gewannen sie auch noch die Landkreismeisterschaft. Bei den Bezirksmeisterschaften wurde Uschi Sch\u00fc\u00dflbauer Vize-Bezirksmeisterin.<\/p>\n<p>Auch das anfangs erw\u00e4hnte Fernziel, die Deutsche Meisterschaft, wurde erreicht, wenn auch nicht von den Gr\u00fcndungsmitgliedern selbst, sondern von J\u00fcrgen Zeitler, dem Sohn von Josef Zeitler. Schon als Kleinkind vom Kegeln fasziniert, reifte das Ausnahmetalent, das zwischenzeitlich in Amberg kegelte, bis zum Nationalspieler heran. So hatte man am 27. Juli 1996 auf den Vilsecker Bahnen sogar die Deutsche Junioren-Nationalmannschaft zu Gast, mit der J\u00fcrgen Zeitler 1995 Weltmeister geworden war.<\/p>\n<p>Vom Erreichen zahlreicher Bayerischer und Deutscher Meisterschaften ganz zu schweigen, kann sich J\u00fcrgen in einigen Altersklassen sogar Europa- und Weltmeister nennen. Mit Rotwei\u00df Zerbst gewann er 2007, 2008 und 2009 sogar den Weltpokal und 2010 die Champions League. H\u00f6hepunkt aber war der Gewinn der Vizeweltmeisterschaft 2009 in Dettenheim mit der deutschen Nationalmannschaft. Der SKK ist sehr stolz, einen solchen Sportler hervorgebracht zu haben.<\/p>\n<p>Die Abhaltung des allj\u00e4hrlichen Weihnachtspreiskegelns war ab 1970 f\u00fcr den Kegelsport in Vilseck und Umgebung eine gro\u00dfe Bereicherung und wirkte sich auch immer positiv auf die SKK-Kasse aus. Somit konnte man auch den Fu\u00dfballverein Vilseck bei der Unterhaltung der Kegelbahnen finanziell unterst\u00fctzen. Ab 2003 fand das Preiskegeln nicht mehr in der Weihnachtszeit statt sondern im Fr\u00fchjahr.<\/p>\n<p>Dass auch das Gesellige im SKK nicht zu kurz kam, zeigten das Familienkegeln, die Bingo-Abende und zahlreiche Grillfeste, die h\u00e4ufig in K\u00fcrmreuth stattfanden. Dort wurde 1973 von 14 M\u00e4nnern, gr\u00f6\u00dftenteils aktiven Keglern, die Rombeigl-H\u00fctte errichtet und gerne genutzt. Auch zum Ausbuttern kam man dort h\u00e4ufig zusammen. Im Laufe der Zeit aber war die H\u00fctte nur noch ein Unkostenfaktor. So entschloss sich die H\u00fcttengemeinschaft im Jahr 2010 zum Verkauf der H\u00fctte. Erwerber war der FC-Bayern-Fanclub K\u00f6nigsstein.<\/p>\n<p>Ausfl\u00fcge f\u00fchrten die Kegler an den Bodensee, nach Karlsruhe, W\u00fcrzburg und Escherndorf, Bammental, Weltenburg und Straubing, Passau, Wiesentheid und ins Palm Beach. Im Fasching vergn\u00fcgte man sich auf Keglerb\u00e4llen. Der allj\u00e4hrliche Gaudikegel am Faschingsdienstag wird noch immer gerne abgehalten.<\/p>\n<p>Seit der Grenz\u00f6ffnung der DDR 1990 verbindet den SKK Vilseck eine tiefe Freundschaft mit dem SV Zeulenroda. Die Kontakte mit dem Kegelclub aus Th\u00fcringen werden bei den zahlreichen gegenseitigen Besuchen immer wieder aufgefrischt.<\/p>\n<p>Im Jubil\u00e4umsjahr 2011 z\u00e4hlt der SKK Vilseck 25 aktive und 62 passive Mitglieder.<\/p>\n<p>Der SKK bendet nach 63 Vereinsjahren seine T\u00e4tigkeit und l\u00f6st sich zum 01.01.2024 auf.<\/p>\n<hr\/>\n<div class='content-column one_half'><\/div>\n<h6>Vorst\u00e4nde \/ Schriftf\u00fchrer \/ Sportwarte<\/h6>\n<p>Die Vorsitzenden des SKK waren:<br \/>\nOswald G\u00f6tz, Josef Zeitler, Franz Hasenstab, Hans Rauch, Ewald Vater, Peter Paulus, Matthias Rippl, J\u00fcrgen Gruber, Arthur McLarrin, Dieter Woldert.<br \/>\nSchriftf\u00fchrer waren:<br \/>\nJosef Zeitler, Toni Riedl, Conni Platz und Angela Zeitler.<br \/>\nKassier waren:<br \/>\nJosef Zeitler, G\u00fcnther Sebralla, Inge Zeitler<br \/>\nAls Sportwarte fungierten:<br \/>\nFranz Hasenstab, Josef Zeitler, Karl Ludwig, Hans Rauch, Toni Riedl, Karlheinz M\u00f6bus, Gusti M\u00e4rtin, Peter Paulus, Bernhard Tuchbreiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anfang Man schrieb das Jahr 1961. 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